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Bildung in Bayern

Bildung ist der Schlüssel für eine optimale Sozial- und Wirtschaftsentwicklung im 21. Jahrhundert.
In den bisherigen Vergleichstests hat Bayern international mit an der Spitze abgeschnitten. Bei PISA 2006 wurden die Kompetenzen von 15-jährigen Schülern aller Schularten in 57 Staaten erhoben. Bayerns Schüler rangierten international in den Naturwissenschaften, die bei der Erhebung 2006 im Mittelpunkt des Interesses der Bildungsforscher standen, auf Platz 4, beim Lesen und in der Mathematik jeweils auf Platz 8. National belegen die bayerischen Schüler nach ihren sächsischen Mitschülern in allen Kompetenzbereichen Rang 2.

Bildung gelingt, wenn die jungen Menschen zu leistungsfähigen, aber auch verantwortlichen Menschen heranwachsen.
Die Bildung in Bayerns Schulen zielt auf eine umfassende Persönlichkeitsentwicklung, bei der jedes Kind mit seinen individuellen Fähigkeiten und Begabungen im Mittelpunkt steht.  Die Lehrkräfte holen in ihrer täglichen Arbeit die jungen Menschen bei ihren Stärken ab, sie fördern sie bei vorhandenen Schwächen und erziehen sie zu selbständigen und verantwortungsvollen Persönlichkeiten. Junge Menschen sollen unabhängig von ihrer Herkunft ihre individuellen Fähigkeiten und Talente nutzen und entfalten können. mehr…

Die Werteerziehung ist eine notwendige Voraussetzung für eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung und unverzichtbar für den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft. Dazu gehört die Vermittlung von u. a. Toleranz, Selbständigkeit, Zivilcourage, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Disziplin, Lern- und Leistungsbereitschaft, Kreativität und Fairness.

Bildung ist der Schlüssel für den Start ins Berufsleben und in die Gesellschaft.
Wer ein Gymnasium erfolgreich besucht, wird nicht nur gründlich auf Studium und Beruf vorbereitet, sondern gewinnt auch kulturelle Identität und erfährt eine Werteerziehung, die ihn seiner selbst sicher macht und ihn zur gesicherten Urteilsbildung befähigt. In diesem Sinn bildet das Gymnasium junge Menschen zu Persönlichkeiten heran, die über eine breite Wissensbasis sowie die Fähigkeit zum Transfer verfügen, die Sozialkompetenz und Urteilssicherheit erworben haben, die den Anforderungen des Studiums ebenso gewachsen sind wie dem sich ständig wandelnden Profil herausgehobener beruflicher Tätigkeiten und die nicht zuletzt das kulturelle und ethische Fundament besitzen, das wesentlich zu einem erfüllten Leben beitragen kann.

Das Gymnasium ist nach wie vor der Maxime Wilhelm von Humboldts verpflichtet: Der Mensch sucht „soviel Welt als möglich zu ergreifen und so eng, als er nur kann, mit sich zu verbinden.“ Gerade deshalb ist es auch in fachlicher wie in methodischer Hinsicht neuen Anforderungen gegenüber aufgeschlossen. Denn das war immer die Stärke des Gymnasiums, Tradition und Fortschritt zu verbinden.

Bildung am bayerischen Gymnasium baut auf einer langen und erfolgreichen Bildungstradition auf.
Es ist bis heute eine Schulart mit starkem Zuspruch, weil gymnasiale Erziehung von einem Bildungsverständnis ausgeht, das über bloße Wissensvermittlung hinausreicht und im Sinne der Persönlichkeitsbildung den ganzen Menschen im Blick hat. Seit mehreren Jahren nimmt die Übertrittsquote an die bayerischen Gymnasien kontinuierlich zu und wird nach Schätzung des Statistischen Landesamtes im Jahr 2010 die 40 Prozent eines Jahrgangs erreichen.

Das bayerische Gymnasium baut auf der  Grundschule auf, umfasst in der Regel die Jahrgangsstufen 5 – 12, und schließt mit der Abiturprüfung ab und verleiht die allgemeine Hochschulreife. Neben einer umfassenden Allgemeinbildung vermittelt das Gymnasium Bildungsinhalte und Kompetenzen, die zu einem Hochschulstudium befähigen, aber auch die Voraussetzungen für eine anspruchsvolle Berufsausbildung außerhalb der Hochschule. Angeboten werden vier Ausbildungsrichtungen (sprachlich, naturwissenschaftlich-technologisch, wirtschafts- und sozialwissenschaftlich, musisch) sowie eine Vielzahl von Wahlfächern und Arbeitsgemeinschaften. Dadurch haben die Schüler die Möglichkeit, nach ihrer Neigung und Begabung Schwerpunkte zu setzen, ohne dass die damit verbundene Spezialisierung zu Lasten einer soliden Allgemeinbildung ginge.

Der gymnasiale Unterricht vermittelt nicht nur Kenntnisse und Fertigkeiten, sondern begleitet die Schüler auch bei ihrer Suche nach Sinn und Orientierung: Dazu gehört auch die Wahrnehmung der religiösen Dimension des menschlichen Lebens. Durch die Begegnung mit der europäischen Kultur, die in der griechisch-römischen Antike und in der jüdisch-christlichen Tradition ihre Wurzeln hat, aber auch durch Kontakte mit dem arabischen Kulturraum befruchtet wurde, entwickeln die Schüler ebenso wie durch die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen Maßstäbe, mit deren Hilfe sie ihr Leben selbstbewusst und urteilssicher meistern können. Ästhetische Bildung Die ästhetische Bildung, die das Gymnasium vermittelt, ermöglicht es den Heranwachsenden, durch differenziertes Wahrnehmen, Erleben und Gestalten Zugänge zu künstlerischen Leistungen zu entwickeln, die das Leben und die eigene Persönlichkeit bereichern. Sie hilft den jungen Menschen auch, sich der Bedeutung von Stil und Form für die persönliche Lebensgestaltung bewusstzuwerden.

Ein wichtiger Bestandteil gymnasialer Bildung ist das Anliegen, den Kindern und Jugendlichen ihre Verantwortung für sich selbst und für andere bewusstzumachen. Die Schüler sollen die Bedeutung angemessener Verhaltensweisen gegenüber ihren Mitmenschen erfahren und dabei auch die Achtung, den Respekt und die Rücksichtnahme lernen, die im Zusammenleben von Menschen erforderlich sind. Sie werden damit auf ihre spätere Rolle als verantwortungsbewusste Bürger in einer von Individualisierung und Wettbewerb bestimmten Gesellschaft vorbereitet.

Die Schüler sollen die Mitgestaltung des Schullebens als Chance zur Bereicherung des eigenen Lebens erfahren: in Konzerten, Theateraufführungen, Schulgottesdiensten, Ausstellungen, als Tutoren oder als Mitarbeiter der Schülerzeitung, durch Übernahme von Verantwortung in begrenzten Bereichen, durch Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen, Wettbewerben, Veranstaltungen des Schüleraustauschs und bei Jubiläen oder sonstigen Festen des Gymnasiums. Die Schüler sollen engagiert alle Möglichkeiten zur Mitgestaltung des Schulalltags wahrnehmen, die ihnen im Rahmen der Schülermitverantwortung geboten werden. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern ermöglicht es dem Gymnasium, den Schülern weitere Lern- und Lebenserfahrungen zu eröffnen, die ihre Flexibilität und Entdeckerfreude sowie ihren Unternehmergeist entwickeln helfen.

“Alles, was uns begegnet, läßt Spuren zurück. Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.” Johann Wolfgang von Goethe
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